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Lebenshaus e.V. sucht Pflegefamilien

Kindern eine Chance geben

Das, was Kinder am meisten brauchen, ist die Geborgenheit in einer Familie. Doch nicht jeder kleine Erdenbürger hat das Glück, wohlbehütet bei seinen Eltern aufzuwachsen. Die Zahl der Minderjährigen, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern bleiben können, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor allem aufgrund der steigenden Zahl drogenabhängiger Eltern.

Manche von ihnen haben ein neues Zuhause in einer Pflege- oder Adoptivfamilie gefunden. Eine besondere Chance, denn diese Kinder erlebten vielfach Verlust- und Schmerzerfahrungen. Sie brauchen konstante Bezugspersonen, die in allen Lebenslagen an ihrer Seite bleiben. Im Schutzraum einer Familie können sie versäumte Entwicklungsschritte nachholen und wieder Vertrauen in ihr Leben fassen. Sie können so aufwachsen, wie es sich die meisten von ihnen erträumen - in festen familiären Beziehungen, verständnisvoll begleitet auf dem schwierigen Weg des Großwerdens.

Die Aussicht auf eine geeignete und individuell passende Pflegefamilie eröffnet sich längst nicht für jeden betroffenen jungen Menschen. Vielleicht kann dies zukünftig anders werden? Vielleicht finden sich engagierte Menschen, die einem Kind mit einer speziellen Geschichte eine neue Chance geben wollen?

 

Pflegeeltern werden, wie? Erfahrungsberichte


Der Weg zum Pflegekind



1. Informieren

Vereinbaren Sie mit uns einen Gesprächstermin, um Ihre Fragen zu stellen und wichtige Informationen zu erhalten oder besuchen Sie einen unserer Informationsveranstaltungen. Gerne kommen wir auch mit einer Präsentation in Ihre Gemeinde, Kita, Schule, Eltern-Kind-Kreis etc. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema erhalten Sie auch in der Broschüre „Pflegekinder- Kinder mit zwei Familien“: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11833

2. Besprechen

Nehmen Sie sich genügend Zeit, um dieses Anliegen mit ihrem Partner oder mit einer vertrauten Person zu besprechen. Sind Sie ein gläubiger Mensch, dann nehmen Sie das Anliegen mit in ihr Gebet.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:
• Passt die Aufgabe in meine aktuelle Lebenssituation?

Kann ich die Aufnahme eines Kindes mit meiner familiären, beruflichen, wirtschaftlichen und wohnlichen Situation vereinbaren? Die zentrale Frage dabei lautet: Habe ich ausreichend Zeit?
• Habe ich einen Platz im Herzen frei?

Bin ich bereit und fähig, einem Kind mit einer besonderen Geschichte eine emotionale Bindung anzubieten und langfristig an seiner Seite zu bleiben?
• Bin ich persönlich geeignet?

Bin ich gesund? Besitze ich ein stabiles Nervenkostüm, das auch Konflikten standhält? Habe ich Energie, Ausdauer und Freude am Umgang mit Kindern? Bringe ich ausreichend Akzeptanz und Verständnis für leibliche Eltern auf? Stehe ich einer Zusammenarbeit mit einem breiten Hilfesystem offen gegenüber? Kann ich gut für mich selber sorgen und Grenzen akzeptieren?

• Habe ich ein stabiles soziales Netz für diese Aufgabe

Besteht Einigkeit in der Familie zur Aufnahme eines Kindes? Sind die Familienbeziehungen und die Mitglieder der Familie stabil genug? Habe ich ein soziales Netzwerk, das mich ggf. unterstützen kann? Würde ich Unterstützungsangebote gerne annehmen?

Nicht alle Fragen müssen mit großer Sicherheit bejaht werden. Es geht nicht darum, perfekte Pflegeeltern zu finden. Dass jede Familie besondere Stärken und Schwächen hat, ist völlig normal und gut. Aber es kann hilfreich sein, sich dessen bewusst zu werden.

3. Bewerben

Möchten Sie sich für die Aufnahme eines Pflegekindes bewerben, dann erhalten Sie durch den Verein Lebenshaus e.V. einen Personalbogen, den Sie an den zuständigen Pflegekinderdienst des Jugendamtes schicken. Daraufhin vereinbart die Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes mit Ihnen einen ersten Termin zum Kennenlernen. Die Mitarbeiter nehmen sich in mehreren Terminen, darunter ein Hausbesuch, viel Zeit, um die individuelle Eignung gemeinsam zu besprechen und zu prüfen.
Weitere Bewerberunterlagen, die eingereicht werden müssen: ein ausführlicher Lebensbericht, ein Fragebogen, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, ein ärztliches Attest, SCHUFA- Bonitätsauskunft, der Nachweis der wirtschaftlichen Verhältnisse, Geburts- und Heiratsurkunden.
Sind die Bewerberunterlagen weitestgehend eingereicht und die Tendenz positiv, werden Sie zu einem zweitägigen Vorbereitungsseminar im Lebenshaus eingeladen. Die Teilnahme beider Partner ist hierbei verpflichtend. Dieses Wochenende soll Sie gut auf Ihre Aufgabe vorbereiten. Praxisnah werden Sie zu wichtigen psychologischen und rechtlichen Aspekten informiert. Neben der Wissensvermittlung besteht die Gelegenheit, Gleichgesinnte kennenzulernen, mit erfahrenen Pflegeeltern und ehemaligen Pflegekindern ins Gespräch zu kommen.
Das Seminar soll dazu beitragen, die Entscheidung für ein Pflegekind zu überdenken, vielleicht zu verstärken und ggf. zu modifizieren (z.B. Alter des Kindes, befristetes oder dauerhaftes Pflegeverhältnis). Wenn Teilnehmer am Ende des Seminars für sich das Fazit ziehen, dass sie für diese herausfordernde Aufgabe (noch) nicht bereit sind, ist dies ebenso ein richtiges und akzeptables Ergebnis.

4. Vermittlung

Haben Sie die Bewerberphase (i.d.R. ca. 4-6 Monate) erfolgreich durchlaufen, erhalten Sie vom Jugendamt in einem Abschlussgespräch eine Entscheidung über Ihre Eignung. Sie können vereinbaren, ab wann Sie für eine mögliche Vermittlung zur Verfügung stehen wollen. Dies ist für Sie nicht verpflichtend und kann jederzeit verändert werden. Andersherum ist das Jugendamt nicht in der Pflicht, Ihnen ein Kind zu vermitteln.

In der Vermittlungsphase werden für Kinder passende Eltern gesucht. Weil nicht jedes Kind in jede Familie passt, muss vieles beachtet werden: z.B. das Alter, das Geschlecht, besondere Verhaltensweisen, die Geschwisterfolge, die Rechtslage, die Umgangskontakte, die mögliche Perspektive und noch vieles mehr. Erscheinen Sie aus der Sicht der Fachkräfte im Jugendamt die passende Familie oder Einzelperson für ein spezielles Kind zu sein, werden Sie darüber informiert und zunächst zu einem Gespräch ins Jugendamt eingeladen, indem Sie etwas über das Kind, seine Geschichte und seine Herkunftsfamilie erfahren. Ob Sie dieses Kind und seine Eltern kennen lernen möchten, bleibt Ihre Entscheidung. Wenn es sinnvoll ist, bekommen Herkunftseltern die Möglichkeit, potenzielle Pflegeeltern für ihr Kind im Vorfeld kennenzulernen. Ein Kind in fremde Hände zu geben ist für Herkunftseltern vielfach eine schwere Aufgabe.

5. Anbahnung

Der erste Kontakt ist meist eine sehr aufregende und emotionale Angelegenheit. Wie wird das Kind aussehen? Wie wird es sich verhalten? Ob die Chemie zwischen uns und dem Kind stimmt? In vielen Fällen ist bereits nach dem Erstkontakt ein Bauchgefühl dafür vorhanden, ob man dieses Kind an- und aufnehmen kann. Dennoch – nehmen Sie sich Zeit, und lassen Sie ihre Eindrücke einmal setzen. Sie müssen sich an dieser Stelle noch nicht entscheiden. Sprechen Sie mit im Nachgespräch offen und ehrlich mit Ihrer Beraterin vom Pflegekinderdienst. Wenn Sie an dieser Stelle schon ein sehr ungutes Gefühl haben, kann es besser sein, die Anbahnung abzubrechen. Ein Kind nur aus Mitleid aufzunehmen, ist die falsche Entscheidung, dies wissen auch die Fachkräfte.
Wenn sie sich gut vorstellen können, diesem speziellen Kind ein zu Hause zu geben, wird man mit Ihnen gemeinsam einen realistischen Zeitplan aufstellen, indem sie vermehrt Umgänge mit dem Kind haben, im fortschreitenden Prozess auch bei Ihnen zu Hause. Wie lange es dauert, bis das Kind ganz bei Ihnen einzieht, ist sehr unterschiedlich, bei einem Baby manchmal nur wenige Tage, bei einem größeren Kind vielleicht auch 10 Wochen.

In allen Schritten auf dem Weg zum Pflegekind werden Sie gut begleitet und unterstützt, durch die Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes und, wenn Sie wünschen durch das Lebenshaus e.V.

Erfahrungsbericht

Durch ein erschütterndes Erlebnis im Bekanntenkreis beschäftigten wir
uns vor drei Jahren mit dem Thema Pflegekind in der eigenen Familie und
wandten uns damit an das Jugendamt. Auch im Gespräch mit Gott war uns
klar: das ist unser Weg. Eine spannende Zeit mit vielen Fragen und
Auf-und Abgefühlen begann.
Es gab ein vorbereitendes Seminar, in dem Mitarbeiter des Jugendamtes,
eine systemische Therapeutin und Pflegemütter mit langjähriger
Pflegeerfahrung zu Wort kamen und von eigenen Erfahrungen berichteten.
Dabei wurde nichts beschönigt, sondern realistisch vermittelt: es ist
eine nicht immer leichte, aber schöne und wertvolle Aufgabe. Dem können
wir nur zustimmen!
Unsere Pflegetochter ist nun schon zwei Jahre bei uns und entwickelt
sich zu unser aller Freude. Sie ist ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen
und stolz darauf, bald Schulkind zu sein. Manchmal spürt man etwas von
dem "Rucksack", den sie mit ins Familienleben brachte. Doch wir wissen
den an unserer Seite, der heilt, wiederherstellt und hindurchträgt.
Und wenn sie sich zuckersüß für eigentlich selbständige Hilfeleistungen
bedankt, mit dem großen Bruder glücklich Schlittschuhe läuft oder nach
dem Gute-Nacht-Programm mit Papa zufrieden einschläft, dann wissen wir:
wir würden es wieder tun!

Matthias und Dorothea
Crimmitschau, 04.03.2014

 

 

Patenschaften in Lichtenstein

Wir suchen:

Frauen und Männer jeden Alters, die gerne etwas von ihrer Zeit, Liebe und Erfahrung weitergeben wollen und einen Menschen ein Stück auf seinem Weg begleiten möchten.



"Die meisten Menschen erreichen ihr volles Potenzial nur dann, wenn jemand an sie glaubt." Theresa Voigt
Patenschaft

 

Ihre Unterstützung brauchen:
Was können Sie tun:
• Kinder
  in besonderen Familiensituationen
schöne Erlebnisse teilen, gemeinsam
spielen, in die Kita bringen, vorlesen...
• Alleinerziehende und Familien
  mit wenig sozialem Netzwerk
Entlastung bei der Kinderbetreuung,
zuhören, ermutigen...
• Junge Erwachsene
  auf dem Weg in die Selbstständigkeit
bei Wohneinrichtung oder Bewerbung
helfen, Ansprechpartner sein...
• Flüchtlinge
  mit dem Wunsch nach Integration
Alltagsbegleitung, eine Beziehung
aufbauen, Sprache vermitteln...

 

Patenschaft 1
Wir bieten:

Haben Sie Interesse an einer Patenschaft?

Erstgespräch und Finden der für Sie passenden Aufgabe
begleitete Vermittlung und Ausgestaltung der Patenschaft
arbeitsfeldbezogene Fortbildung und Erfahrungsaustausch
Ehrenamtsvereinbarung mit Versicherungsschutz

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Email:
037204 60188 info@lebenshaus.org

 

 

Aktuelle Termine (kommenden 30 Tage)

• Besuch im Freilichttheater Waldenburg
- von: 28.08.2016 15:00 Uhr
- bis: 28.08.2016 18:00 Uhr

• Gebetsfrühstück
- von: 07.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 07.09.2016 11:00 Uhr

• Gruppensupervision Traumapädagogik
- von: 09.09.2016 13:00 Uhr
- bis: 09.09.2016 16:00 Uhr

• Patentreffpunkt
- von: 09.09.2016 17:00 Uhr
- bis: 09.09.2016 20:00 Uhr

• Bewerberkurs Verwandtenpflege
- von: 14.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 14.09.2016 12:00 Uhr

• Vorbereitungsseminar zur Aufnahme eines Pflegekindes
- von: 23.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 24.09.2016 17:00 Uhr

rufen Sie uns an - Telefon: 037204 60188,
oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info[@]lebenshaus.org

 


Videoaufzeichnung Lebenshaus e.V.

 

alle Termine aus der Sicht der Kinder
Wir bieten eine breite Palette an Seminaren, Informationsabenden, Gesprächsrunden sowie Kinderverantstaltungen:


• Besuch im Freilichttheater Waldenburg
- von: 28.08.2016 15:00 Uhr
- bis: 28.08.2016 18:00 Uhr

• Gebetsfrühstück
- von: 07.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 07.09.2016 11:00 Uhr

• Gruppensupervision Traumapädagogik
- von: 09.09.2016 13:00 Uhr
- bis: 09.09.2016 16:00 Uhr

• Patentreffpunkt
- von: 09.09.2016 17:00 Uhr
- bis: 09.09.2016 20:00 Uhr

• Bewerberkurs Verwandtenpflege
- von: 14.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 14.09.2016 12:00 Uhr

• Vorbereitungsseminar zur Aufnahme eines Pflegekindes
- von: 23.09.2016 09:00 Uhr
- bis: 24.09.2016 17:00 Uhr

• Aufbaukurs Verwandtenpflege
- von: 27.09.2016 16:00 Uhr
- bis: 26.09.2016 18:30 Uhr

• Gruppensupervision in Hormersdorf
- von: 18.10.2016 16:00 Uhr
- bis: 18.10.2016 18:30 Uhr

• Quatschfrühstück für Pflegefamilien
- von: 20.10.2016 09:00 Uhr
- bis: 20.10.2016 11:00 Uhr

• Teil 2 des Bewerberkurses
- von: 28.10.2016 16:30 Uhr
- bis: 28.10.2016 20:00 Uhr

• Gebetsfrühstück
- von: 09.11.2016 09:00 Uhr
- bis: 09.11.2016 11:00 Uhr

• Töpfern für Pflegekinder
- von: 12.11.2016 10:00 Uhr
- bis: 12.11.2016 12:00 Uhr

• Offener Adventskalender
- von: 27.11.2016 18:30 Uhr
- bis: 27.11.2016 20:30 Uhr
betroffene Kinder berichten

Die folgenden Beiträge haben wir für Sie zusammen gestellt. Wir möchten mit den folgenden Artikeln neue Brücken bauen, Verständnis wecken, Ängste beseitigen und Hoffnung schenken.

Wir möchten uns im Vorfeld noch einmal bei allen bedanken, die hier weder Mut noch Zeit gescheut haben uns einen tiefen Einblick in Ihr Leben zu gewähren.


NICOLE




Dieses Jahr haben wir ein ehemaliges Pflegekind gebeten, mit uns ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken zu teilen. Nachdem Nicole mit 15 Jahren von ihrem zu Hause floh, fand sie bis 2010 bei Familie Demmler im Lebenshaus ein neues zu Hause. Heute ist sie 22 Jahre alt und arbeitet als Bürokauffrau bei einem großen Stromanbieter. Im Sommer 2013 ist sie mit ihrer Mieze Mona in unser Wohnhaus in der Weststraße 1a eingezogen.

Verschlossene Türen

Ein cholerischer Stiefvater. Jedem Tag Geschrei; Streit wegen nichts. Ein Stiefbruder, der meine Mutter brutal verprügelt, während sie unfähig ist, sich zu wehren und alles still erträgt. Ich in meinem Zimmer, die Tür verschlossen von außen. Mein Leben - kein Leben.

Die Situation, als ich mit 15 von zu Hause geflohen bin, hat sich für immer eingebrannt.
Der unendliche Schmerz, meine geliebte Mama alleine zurück zu lassen, aber die Gewissheit, gehen zu müssen, weil ich mein Leben sonst irgendwann selbst beendet hätte.
Der kalte Schock, als ich meine Sachen damals schon vor der Haustür gefunden habe und meine Mutter nicht nochmal sehen durfte, um mich zu verabschieden.
Und die endlose Leere, als ich realisiert habe, dass dieser Abschied endgültig ist.

Offene Türen

Meine Pflegefamilie hat ihre Tür für mich geöffnet und mich im März 2006 bei sich aufgenommen.

Die Tür zu ihrem Zuhause,
wo es warm ist und man sicher ist.
Die Tür zu ihrer Familie,
wo ich erleben durfte, wie harmonisch man miteinander leben kann.
Die Tür zu ihrem Herzen,
wo ich die Gewissheit habe, ich bin gewollt und geliebt.
Die Tür zu Gott,
den ich kennen lernen darf und auf den ich vertrauen kann.

Türen öffnen sich. Türen schließen sich. 2013 habe ich eine ähnliche Situation wie in meinem 15. Lebensjahr wieder durchleben müssen. Meine eigene Beziehung ist gescheitert. Wieder hieß es Gehen und den zurück lassen, den man am meisten liebt, weil es so wie es war nicht weiter ging. Wieder fand ich meine Sachen vor der Tür, ohne Abschied. Wieder fühlte ich mich leer und verlassen, als ich realisierte, dass die Tür zu meinem Zuhause sich für immer geschlossen hatte.

Karin und Frieder haben mich auch diesmal wieder aufgefangen und bei sich aufgenommen. Ich wohne jetzt mit ihrem Sohn Martin in einer WG und bin unendlich dankbar dafür, dass sie mir ihre Türen öffnen und ich weiß, dass ich hier immer ein Zuhause haben werde.

Weihnachtswünsche

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie.
Eine Zeit in der man zusammen Plätzchen backt,
gemeinsam den Weihnachtsbaum schmückt,
mit der Gemeinde das Krippenspiel besucht
und seinen Liebsten kleine Geschenke
der Wertschätzung überreicht.

Weihnachten ist das Fest der Wärme
und der tausend Lichter.
Eine Zeit in der von zahlreichen Schwibbögen
erleuchtete Fenster
Geborgenheit versprechen, wenn draußen ein eisiger Schneesturm tobt.

Weihnachten ist das Fest der Besinnlichkeit
und der Ruhe.
Eine Zeit in der man allen Stress
und die Sorgen des Alltags
für einen Moment hinter sich lassen kann
und sich über das freut,
was einem gegeben ist.

Weihnachten ist das Fest der Wünsche und Hoffnungen.
Die kleine Heidi wünscht sich eine Puppe.
Martin hofft auf Schnee am Heiligen Abend.

Ich wünsche mir für jedes Kind liebende Eltern.

 

 

 

 


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"headline.png", "logo.png", "lebenshaus_II.jpg", "lebenshaus_IV.jpg", "weg.jpg", "chat.png", "forum.png", "kontakt.png", "telefon.png", "spenden.png" erstellt von: Steven Göhler | © Lebenshaus e.V. |
"bg_lebenshaus.png" bearbeitet von: Steven Göhler | © fotolia #90070606 |
"nicole.jpg" bereitgestellt von: Lebenshaus e.V. |
 

 


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