Herzlich Willkommen auf Lebenshaus.org

 

Lebenshaus e.V. Willkommen

Konkret besteht unsere Arbeit aus verschiedenen Bereichen, die wir auf den folgenden Seiten im Detail beschreiben:

Pflegeeltern finden: Information - Erstberatung - Bewerberschulung
Pflegeeltern begleiten: Seminare - Begegnung - Umgangskontakte, therapeutische Begleitung
Patenschaften & Mentoring initiieren: Vermittlung - Beratung - Weiterbildung – Flüchtlingsarbeit
Familien & Kinder stärken: Kidstreff „Schatzkiste“ - Abenteuerwochenende - Sommerfest
Beraten & Unterstützen: Hilfesuchende - Fachkräfte - Familien

Bei Fragen, Anregungen oder zur Seminaranmeldung können Sie sich gern per E-Mail, Telefon oder über unser Kontaktformular melden.

 

aktuelle Termine alle Termine (Jahresübersicht)
Wir bieten eine breite Palette an Seminaren, Informationsabenden, Gesprächsrunden sowie Kinderverantstaltungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflegefamilien gesucht

Türen öffnen für Kinder

Das, was Kinder am meisten brauchen, ist die Geborgenheit in einer Familie. Doch nicht jeder kleine Erdenbürger hat das Glück, wohlbehütet bei seinen Eltern aufzuwachsen. Die Zahl der Minderjährigen, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern bleiben können, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor allem aufgrund der steigenden Zahl drogenabhängiger Eltern.

Manche von ihnen haben ein neues Zuhause in einer Pflege- oder Adoptivfamilie gefunden. Eine besondere Chance, denn diese Kinder erlebten schon früh Verlust und Schmerzliches. Sie brauchen konstante Bezugspersonen, die in allen Lebenslagen an ihrer Seite bleiben. Im Schutzraum einer Familie können sie versäumte Entwicklungsschritte nachholen und wieder Vertrauen in ihr Leben fassen. Sie können so aufwachsen, wie es sich die meisten von ihnen erträumen - in festen familiären Beziehungen, verständnisvoll begleitet auf dem schwierigen Weg des Großwerdens.

Die Aussicht auf eine geeignete und individuell passende Pflegefamilie eröffnet sich längst nicht für jeden betroffenen jungen Menschen. Vielleicht kann dies zukünftig anders werden? Vielleicht finden sich engagierte Menschen, die einem Kind mit einer speziellen Geschichte ihre Türen öffnen und ihnen eine neue Chance geben?

 


Kurzportrait unseres Vereins, Dauer: 5:14 min

 

Der Weg zum Pflegekind Erfahrungsberichte Angebote für Pflegefamilien


Der Weg zum Pflegekind



1. Informieren

Vereinbaren Sie mit uns einen Gesprächstermin, um Ihre Fragen zu stellen und wichtige Informationen zu erhalten oder besuchen Sie einen unserer Informationsveranstaltungen. Gerne kommen wir auch mit einer Präsentation in Ihre Gemeinde, Kita, Schule, Eltern-Kind-Kreis etc. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema erhalten Sie auch in der Broschüre „Pflegekinder- Kinder mit zwei Familien“: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11833

2. Besprechen

Nehmen Sie sich genügend Zeit, um dieses Anliegen mit ihrem Partner oder mit einer vertrauten Person zu besprechen. Sind Sie ein gläubiger Mensch, dann nehmen Sie das Anliegen mit in ihr Gebet.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:
• Passt die Aufgabe in meine aktuelle Lebenssituation?

Kann ich die Aufnahme eines Kindes mit meiner familiären, beruflichen, wirtschaftlichen und wohnlichen Situation vereinbaren? Die zentrale Frage dabei lautet: Habe ich ausreichend Zeit?
• Habe ich einen Platz im Herzen frei?

Bin ich bereit und fähig, einem Kind mit einer besonderen Geschichte eine emotionale Bindung anzubieten und langfristig an seiner Seite zu bleiben?
• Bin ich persönlich geeignet?

Bin ich gesund? Besitze ich ein stabiles Nervenkostüm, das auch Konflikten standhält? Habe ich Energie, Ausdauer und Freude am Umgang mit Kindern? Bringe ich ausreichend Akzeptanz und Verständnis für leibliche Eltern auf? Stehe ich einer Zusammenarbeit mit einem breiten Hilfesystem offen gegenüber? Kann ich gut für mich selber sorgen und Grenzen akzeptieren?

• Habe ich ein stabiles soziales Netz für diese Aufgabe

Besteht Einigkeit in der Familie zur Aufnahme eines Kindes? Sind die Familienbeziehungen und die Mitglieder der Familie stabil genug? Habe ich ein soziales Netzwerk, das mich ggf. unterstützen kann? Würde ich Unterstützungsangebote gerne annehmen?

Nicht alle Fragen müssen mit großer Sicherheit bejaht werden. Es geht nicht darum, perfekte Pflegeeltern zu finden. Dass jede Familie besondere Stärken und Schwächen hat, ist völlig normal und gut. Aber es kann hilfreich sein, sich dessen bewusst zu werden.

3. Bewerben

Möchten Sie sich für die Aufnahme eines Pflegekindes bewerben, dann erhalten Sie durch den Verein Lebenshaus e.V. einen Personalbogen, den Sie an den zuständigen Pflegekinderdienst des Jugendamtes schicken. Daraufhin vereinbart die Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes mit Ihnen einen ersten Termin zum Kennenlernen. Die Mitarbeiter nehmen sich in mehreren Terminen, darunter ein Hausbesuch, viel Zeit, um die individuelle Eignung gemeinsam zu besprechen und zu prüfen.
Weitere Bewerberunterlagen, die eingereicht werden müssen: ein ausführlicher Lebensbericht, ein Fragebogen, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, ein ärztliches Attest, SCHUFA- Bonitätsauskunft, der Nachweis der wirtschaftlichen Verhältnisse, Geburts- und Heiratsurkunden.
Sind die Bewerberunterlagen weitestgehend eingereicht und die Tendenz positiv, werden Sie zu einem zweitägigen Vorbereitungsseminar im Lebenshaus eingeladen. Die Teilnahme beider Partner ist hierbei verpflichtend. Dieses Wochenende soll Sie gut auf Ihre Aufgabe vorbereiten. Praxisnah werden Sie zu wichtigen psychologischen und rechtlichen Aspekten informiert. Neben der Wissensvermittlung besteht die Gelegenheit, Gleichgesinnte kennenzulernen, mit erfahrenen Pflegeeltern und ehemaligen Pflegekindern ins Gespräch zu kommen.
Das Seminar soll dazu beitragen, die Entscheidung für ein Pflegekind zu überdenken, vielleicht zu verstärken und ggf. zu modifizieren (z.B. Alter des Kindes, befristetes oder dauerhaftes Pflegeverhältnis). Wenn Teilnehmer am Ende des Seminars für sich das Fazit ziehen, dass sie für diese herausfordernde Aufgabe (noch) nicht bereit sind, ist dies ebenso ein richtiges und akzeptables Ergebnis.

4. Vermittlung

Haben Sie die Bewerberphase (i.d.R. ca. 4-6 Monate) erfolgreich durchlaufen, erhalten Sie vom Jugendamt in einem Abschlussgespräch eine Entscheidung über Ihre Eignung. Sie können vereinbaren, ab wann Sie für eine mögliche Vermittlung zur Verfügung stehen wollen. Dies ist für Sie nicht verpflichtend und kann jederzeit verändert werden. Andersherum ist das Jugendamt nicht in der Pflicht, Ihnen ein Kind zu vermitteln.

In der Vermittlungsphase werden für Kinder passende Eltern gesucht. Weil nicht jedes Kind in jede Familie passt, muss vieles beachtet werden: z.B. das Alter, das Geschlecht, besondere Verhaltensweisen, die Geschwisterfolge, die Rechtslage, die Umgangskontakte, die mögliche Perspektive und noch vieles mehr. Erscheinen Sie aus der Sicht der Fachkräfte im Jugendamt die passende Familie oder Einzelperson für ein spezielles Kind zu sein, werden Sie darüber informiert und zunächst zu einem Gespräch ins Jugendamt eingeladen, indem Sie etwas über das Kind, seine Geschichte und seine Herkunftsfamilie erfahren. Ob Sie dieses Kind und seine Eltern kennen lernen möchten, bleibt Ihre Entscheidung. Wenn es sinnvoll ist, bekommen Herkunftseltern die Möglichkeit, potenzielle Pflegeeltern für ihr Kind im Vorfeld kennenzulernen. Ein Kind in fremde Hände zu geben ist für Herkunftseltern vielfach eine schwere Aufgabe.

5. Anbahnung

Der erste Kontakt ist meist eine sehr aufregende und emotionale Angelegenheit. Wie wird das Kind aussehen? Wie wird es sich verhalten? Ob die Chemie zwischen uns und dem Kind stimmt? In vielen Fällen ist bereits nach dem Erstkontakt ein Bauchgefühl dafür vorhanden, ob man dieses Kind an- und aufnehmen kann. Dennoch – nehmen Sie sich Zeit, und lassen Sie ihre Eindrücke einmal setzen. Sie müssen sich an dieser Stelle noch nicht entscheiden. Sprechen Sie mit im Nachgespräch offen und ehrlich mit Ihrer Beraterin vom Pflegekinderdienst. Wenn Sie an dieser Stelle schon ein sehr ungutes Gefühl haben, kann es besser sein, die Anbahnung abzubrechen. Ein Kind nur aus Mitleid aufzunehmen, ist die falsche Entscheidung, dies wissen auch die Fachkräfte.
Wenn sie sich gut vorstellen können, diesem speziellen Kind ein zu Hause zu geben, wird man mit Ihnen gemeinsam einen realistischen Zeitplan aufstellen, indem sie vermehrt Umgänge mit dem Kind haben, im fortschreitenden Prozess auch bei Ihnen zu Hause. Wie lange es dauert, bis das Kind ganz bei Ihnen einzieht, ist sehr unterschiedlich, bei einem Baby manchmal nur wenige Tage, bei einem größeren Kind vielleicht auch 10 Wochen.

In allen Schritten auf dem Weg zum Pflegekind werden Sie gut begleitet und unterstützt, durch die Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes und, wenn Sie wünschen durch das Lebenshaus e.V.

Das ist unser Weg

Durch ein erschütterndes Erlebnis im Bekanntenkreis beschäftigten wir
uns vor drei Jahren mit dem Thema Pflegekind in der eigenen Familie und
wandten uns damit an das Jugendamt. Auch im Gespräch mit Gott war uns
klar: das ist unser Weg. Eine spannende Zeit mit vielen Fragen und
Auf-und Abgefühlen begann.
Es gab ein vorbereitendes Seminar, in dem Mitarbeiter des Jugendamtes,
eine systemische Therapeutin und Pflegemütter mit langjähriger
Pflegeerfahrung zu Wort kamen und von eigenen Erfahrungen berichteten.
Dabei wurde nichts beschönigt, sondern realistisch vermittelt: es ist
eine nicht immer leichte, aber schöne und wertvolle Aufgabe. Dem können
wir nur zustimmen!
Unsere Pflegetochter ist nun schon zwei Jahre bei uns und entwickelt
sich zu unser aller Freude. Sie ist ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen
und stolz darauf, bald Schulkind zu sein. Manchmal spürt man etwas von
dem "Rucksack", den sie mit ins Familienleben brachte. Doch wir wissen
den an unserer Seite, der heilt, wiederherstellt und hindurchträgt.
Und wenn sie sich zuckersüß für eigentlich selbständige Hilfeleistungen
bedankt, mit dem großen Bruder glücklich Schlittschuhe läuft oder nach
dem Gute-Nacht-Programm mit Papa zufrieden einschläft, dann wissen wir:
wir würden es wieder tun!

Matthias und Dorothea
Crimmitschau, 04.03.2014



Ehemalige Pflegekinder berichten

NICOLE




Nachdem Nicole mit 15 Jahren von ihrem zu Hause floh, fand sie bis 2010 bei Familie Demmler im Lebenshaus ein neues zu Hause. Heute ist sie 27 Jahre alt und studiert Personalmanagement.

Verschlossene Türen

Ein cholerischer Stiefvater. Jedem Tag Geschrei; Streit wegen nichts. Ein Stiefbruder, der meine Mutter brutal verprügelt, während sie unfähig ist, sich zu wehren und alles still erträgt. Ich in meinem Zimmer, die Tür verschlossen von außen. Mein Leben - kein Leben.

Die Situation, als ich mit 15 von zu Hause geflohen bin, hat sich für immer eingebrannt.
Der unendliche Schmerz, meine geliebte Mama alleine zurück zu lassen, aber die Gewissheit, gehen zu müssen, weil ich mein Leben sonst irgendwann selbst beendet hätte.
Der kalte Schock, als ich meine Sachen damals schon vor der Haustür gefunden habe und meine Mutter nicht nochmal sehen durfte, um mich zu verabschieden.
Und die endlose Leere, als ich realisiert habe, dass dieser Abschied endgültig ist.

Offene Türen

Meine Pflegefamilie hat ihre Tür für mich geöffnet und mich im März 2006 bei sich aufgenommen.

Die Tür zu ihrem Zuhause,
wo es warm ist und man sicher ist.
Die Tür zu ihrer Familie,
wo ich erleben durfte, wie harmonisch man miteinander leben kann.
Die Tür zu ihrem Herzen,
wo ich die Gewissheit habe, ich bin gewollt und geliebt.
Die Tür zu Gott,
den ich kennen lernen darf und auf den ich vertrauen kann.

Weihnachtswünsche eines Pflegekindes

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie.
Eine Zeit in der man zusammen Plätzchen backt,
gemeinsam den Weihnachtsbaum schmückt,
mit der Gemeinde das Krippenspiel besucht
und seinen Liebsten kleine Geschenke
der Wertschätzung überreicht.

Weihnachten ist das Fest der Wärme
und der tausend Lichter.
Eine Zeit in der von zahlreichen Schwibbögen
erleuchtete Fenster
Geborgenheit versprechen, wenn draußen ein eisiger Schneesturm tobt.

Weihnachten ist das Fest der Besinnlichkeit
und der Ruhe.
Eine Zeit in der man allen Stress
und die Sorgen des Alltags
für einen Moment hinter sich lassen kann
und sich über das freut,
was einem gegeben ist.

Weihnachten ist das Fest der Wünsche und Hoffnungen.
Die kleine Heidi wünscht sich eine Puppe.
Martin hofft auf Schnee am Heiligen Abend.

Ich wünsche mir für jedes Kind liebende Eltern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patenschaften

Paten finden:

Sie wünschen sich jemand
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der Ihnen bei Lebensfragen zur Seite steht und Sie oder Ihr Kind ein Stück auf dem Lebensweg begleitet? Dann wäre vielleicht eine Patenschaft eine gute Möglichkeit.



Paten werden:

Wir suchen
,
Frauen und Männer jeden Alters, die gerne etwas von ihrer Zeit, Liebe und Erfahrung weitergeben wollen und einen Menschen ein Stück auf seinem Weg begleiten möchten.

Patenschaft

 

Für wen könnte ein Pate da sein?
Was können Sie tun?
Kinder
in besonderen Familiensituationen
schöne Erlebnisse teilen, gemeinsam spielen, in die Kita bringen, vorlesen...
Alleinerziehende und Familien
mit wenig sozialem Netzwerk
Entlastung bei der Kinderbetreuung, zuhören, ermutigen...
Junge Erwachsene
auf dem Weg in die Selbstständigkeit
bei Wohnungseinrichtung oder Bewerbung helfen, Ansprechpartner sein...
Flüchtlinge, auch unbegleitete Minderjährige
mit dem Wunsch nach Integration
Alltagsbegleitung, eine Beziehung aufbauen, Sprache vermitteln...

 

Wir bieten:

→ Erstgespräch und Finden der für Sie passenden Aufgabe
→ begleitete Vermittlung und Ausgestaltung der Patenschaft
→ arbeitsfeldbezogene Fortbildung und Erfahrungsaustausch
→ Ehrenamtsvereinbarung mit Versicherungsschutz

Gefördert durch den Freistaat Sachen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen.



 

Patenschaften für unbegleitete Minderjährige Erfahrungsberichte Angebote für Paten
Fünf plus Eins... - unsere Patenschaft zu einem jugendlichen Flüchtling

Erfahrungsbericht über die Patenschaft zu einem deutschen Mädchen



Aufmerksamkeit schenken

„Unsere Patenschaft zur kleinen A. besteht seit über einem Jahr. Einmal in der Woche holen wir sie vom Kindergarten ab und verbringen den Nachmittag mit ihr. Sie freut sich immer sehr auf die gemeinsame Spielzeit mit unserem Sohn. Es braucht dabei keine besonderen Aktionen, um miteinander Freude zu haben. Sie genießt das Vorlesen aus einem Kinderbuch auf dem Sofa oder das Flechten ihrer Haare. Die Patenschaft empfinden wir als eine wunderbare Möglichkeit, einem Kind Zuwendung und Liebe zu schenken. Wir wünschen uns, dass ihr die gemeinsame Zeit auf ihrem späteren Lebensweg positiv in Erinnerung bleibt.“



Erfahrungsbericht über die Patenschaft mit einer Flüchtlingsfamilie



Menschen wie du und ich

„Wir wollten uns gerne einbringen und den Leuten helfen, die alles aufgegeben haben. Uns ist dabei schnell klar geworden, wenn man das Thema “Flüchtlinge” im Fernsehen sieht, das hat einen ganz anderen Stellenwert, als wenn du einen Menschen persönlich kennst. Das eine ist das Allgemeine und die Familie, die wir seit März 2016 betreuen, ist für uns das Besondere. Das sind Menschen wie du und ich. Sie sind sehr freundlich und auch sehr dankbar. Das haben wir jedes Mal festgestellt. Wir fragen immer, ob sie irgendetwas brauchen, aber sie sind ganz bescheiden und stellen keine Forderungen.
Das alles macht es einfach schön, so eine Beziehung aufzubauen. Trotz der Sprachbarriere hat jeder versucht, sich in den anderen hinein zu versetzen. Und das hat für den Anfang eigentlich gereicht. Die junge Frau hatte eine schwere Geburt und fühlt sich nun sehr mit meiner Frau verbunden.
Wir denken, dass ihnen der Kontakt gut tut, dass sie sich in Lichtenstein gut aufgehoben und angenommen fühlen.
Wir wissen nicht, wie es mit “unserer Familie” weiter geht, aber wir wünschen uns für die Zukunft, dass sie unsere Patenschaft als kleine Hilfe empfunden haben. Nächstenliebe entgegen zu bringen, ist für uns eine schöne Aufgabe.”



Erfahrungsbericht über die Patenschaft zu einem deutschen Mädchen



Unser Patenkind war sofort Teil von uns

„Die Patenschaft zu unserem achtjährigen Mädchen ist gut und unkompliziert angelaufen. Wir waren als erste Aktion auf dem Weihnachtsmarkt und es war für alle ein sehr schönes Erlebnis. Wir haben dort gebastelt, saßen im Indianerzelt mit Stockbrot, sind dem Weihnachtsmann mit seinen Engeln begegnet, haben leckere Weihnachtsroster und Fischbrötchen verzehrt, konnten in der Schlossküche Plätzchen backen (auch welche mit nach Hause nehmen), Kinderpunsch genießen und einen Märchenfilm im Schlosskino ansehen. Es war für alle Beteiligten ein wunderschönes Erlebnis. Unser Patenkind war sofort Teil von uns. Bisher war sie jede Woche bei uns zu Hause und fühlt sich sichtlich wohl. Im Januar hat sie das erste Mal bei uns übernachtet und es hat ihr gut gefallen.“

 

 

 

 

 

 

 

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